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Facelifting/Facelift
Beim Facelifting/Facelift wird zwischen oberen und unterem Facelifting unterschieden. Je nachdem, welche Region des Gesichts durch das Lifting gestrafft und gelättet werden soll. Auf den Einsatz von Botox verzichten die von uns ausgewählten Mediziner, da die Langzeitwirkungen noch nicht hinreichend erforscht sind und die Wirkung darüber hinaus nur ca. 3 bis 6 Monate anhält.

Oberes Facelifting/Facelift
Durch das obere Facelifting/Facelift wird eine Glättung und Straffung der Stirn, der Schläfen sowie eine Anhebung der Augenbrauen erreicht. Damit gehören "Krähenfüße" der Vergangenheit an.
Es gibt verschiedene Operationsmethoden, die Ihnen Ihr behandelnder Arzt umfassend erläutert, bis er Ihnen letztendlich die für Sie günstigste Methode vorschlägt.
Bei der offenen Operation wird ein Schnitt von Ohr zu Ohr durchgeführt und die Gesichtshaut (evtl. mit dem darunter liegenden Weichgewebe) abgelöst. Wird nur die Gesichtshaut abgelöst, ist eine Durchtrennung der Gefühlsnerven für die behaarte Kopfhaut entbehrlich. Die Gefahr für den Patienten, dass sich nach der Operation ein andauerndes Taubheitsgefühl im Bereich der Augenbrauen einstellt, ist erheblich reduziert. Der Patient muss allerdings eine Narbe im Bereich des Haaransatzes in Kauf nehmen.
Bei der geschlossenen Operation, die mittels Endoskop durchgeführt wird, wird keine Haut entfernt, sondern die Haut unter Sicht mitsamt dem darunter liegenden Fett- und Weichgewebe, wie z.B. Muskeln, abgelöst und komplett in Richtung Hinterkopf verschoben. Dort wird die Haut dann mit unterschiedlichen Methoden fixiert.
Schwellungen und Narben sind nach wenigen Wochen verschwunden. Da die Patienten nach ca. 3 Wochen wieder "gesellschaftsfähig" sind, stellt sich die Kombination mit einem Urlaub geradezu als ideal heraus.
Unteres Facelifting/Facelift
Beim unteren Facelifting/Facelift wird entweder das Mittelgesicht oder aber das untere Gesicht inklusive Hals gestrafft. Die Gesichtshaut oft wird mitsamt dem darunter liegendem Weichgewebe abgelöst und die überschüssige Haut entfernt. Dadurch wird eine Straffung der Gesichtspartie um Mundwinkel und Nase sowie des Halses erreicht. Die verschiedenen Operationsmethoden wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen erörtern und Ihnen auch vorschlagen, welche Behandlungsmethode bei Ihnen angewendet werden sollte.
Risiken
Wie jede Operation birgt auch das Facelifting/Facelift diverse Risiken in sich. Wundheilungsstörungen, Infektionen und andere typische Operationsrisiken bestehen. Darüber hinaus sollte nicht außer acht gelassen werden, dass sich die Mimik verändern kann. Es kann auch zu dauerhaftem Taubheitsgefühl im Bereich der gelösten Nerven kommen. Das genaue Ausmaß ist vorher nicht bekannt.
Behandlungserfolg
Trotz der Risiken nehmen viele Patienten die Operation auf sich. Bei den meisten Patienten wird das Aussehen durch die Operation deutlich verbessert. Sie sehen jünger und vitaler aus. Das Ergebnis hält für ca. 6 bis 8 Jahre an. Da sich der Alterungsprozeß der Haut nicht aufhalten lässt, kann es wieder zu Erschlaffungserscheinungen kommen.
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